ZAHNARZTPRAXIS DR. LIEBIG MSC & DR. MEYER SPEZIALPRAXIS PARODONTOLOGIE
ZAHNARZTPRAXIS DR. LIEBIG MSC &DR. MEYERSPEZIALPRAXIS PARODONTOLOGIE

3 Ursachen führen zu einer Parodontitis bzw. Zahnfleischentzündung

Einführung

Das gesunde Zahnfleisch stellt einen Gleichgewichtszustand dar. Das Immunsystem und die Bakterien der Mundhöhle stehen sich nach dem Gleichgewicht der Kräfte gegenüber und es passiert nichts sichtbares.  

Tritt nun frei nach Aristotelis, der Krankheit als ein Ungleichgewicht der Säfte

bezeichnet, ein Ungleichgewicht auf, so haben wir eine Parodontitis. 

 

D.h. z.B. :

 

Bakterien Gleichgewicht mit Immunsystem = parodontale Gesundheit

Bakterien        > Immunsystem = Parodontitis  (Zähne nicht genügend geputzt)

Immunsystem < Bakterien        = Parodontitis  (Stoffwechselproblem, Lokale                                                                          Faktoren z.B Überlastung)

 

Die Aufgabe eines Parodontologen besteht darin, in Zusammenarbeit mit seinen Patienten, diese Ungleichgewichte zu beseitigen.

 

 

 

 

Systemische Parodontitis

Generelle Stoffwechselstörungen jeglicher Art, wie z. B. Hormonmangel können sich auf das Immunsystem auswirken. Dazu gehören natürlich auch Diabetes und Schilddrüsen Probleme. Mangel an Vitalstoffen, wie Mikronährstoffen (Vitamine). Entweder werden nicht genügend Vitalstoffe zugeführt oder durch Magen-Darmstörungen ist die Resorption eingeschränkt. Oder die Ernährung ist mangelhaft. Z. B.

Fastfood.

 
Auch kann eine psychische oder körperliche Überlastungssituation vorliegen, welche Vitalstoffreserven rasch reduziert und die Abwehrlage defizitär werden lässt. Psychostress aus dem familiären oder beruflichen Umfeld können zu Überlastungsspitzen führen.
 
Die übermäßige Gaben von Antibiotika in der Vergangenheit kann die Darmflora verdorben haben und die Aufnahme von Mikronährstoffen erschwerden.
 
Chronisch persitierende Virusinfektionen können Jahrzehnte lang die  Energieversorgung des Organismus negativ beeinflussen und damit die Zahnfleischsituation. Auch eine Virusgrippe zeigt über einen längeren Zeitraum danach, deutliche Spuren am Zahnfleisch.
 
Die dauerhafte Einnahme von Medikamenten kann denn Stoffwechsel belasten und sich auf das Zahnfleisch auswirken.
 
Auch übertriebene Fastenkuren und eine excessive vegane Lebensweise können problematisch werden.
 
Zusammenfassend gesagt, wenn die Entgiftung nicht
richtig funktioniert wirkt sich das deutlich auf Zahnfleisch und Zahnhalteapparat aus und führt zur Gingivitis, Parodontitis bzw. Parodontose

 

Funktionelle Parodontitis

Durch chronische Überbeanspruchung des Zahnbettes durch Knirschen und Pressen (Bruxismus) kann die lokale Abwehrlage an der Zahnwurzel geschwächt werden. Durchaus triggern psychische Faktoren das Knirschen und Pressen, insbesondere Nachts und führen auf Dauer zu Zahnfleischentzündung und Parodontitis. Manchmal reicht ein Blick auf den Parodontalstatus und Röntgenbild um diese Diagnose zu stellen.
 
Eine Überlastung ist jedoch auch durch anatomische Abweichungen vom Ideal möglich. Die Zähne sind z. B. nicht richtig verzahnt und erhalten bei der normalen Kaufunktion destruktive Kraftvektoren, welche auf Dauer das Parodont zerstören.
 
Selbstverständlich kann auch falsch angefertigter Zahnersatz (z. B. Brücke, falsche Bisslage) oder eine kieferorthopädische Behandlung diese Probleme verursachen.
Natürlich gibt es auch Mischformen zwischen sytemischer und funktioneller
Parodontitis

 

Lokale Faktoren

Das können Zahnfehlstellungen sein. Drehungen oder Kippungen der Zähne mit Verschachtelung und Engstand. Fehlende Kontaktpunkte zwischen den Zähnen. Zahnersatz der das Zahnfleisch traumatisiert z. B. zu dicke Kronenränder. Überstehender Kronen oder Füllungsränder. Alter Zahnersatz mit ausgewaschenen Zement unter Kronen, der sich als Bakterienreservoir erweist und durch diese Undichtigkeiten penetrant zu Entzündungen führt.

 

Einige Hinweise

Typisch für die Problematik sind auch begleitende therapieresistente Erkrankungen und Informationen aus der Anamnese wie folgt:

 

Warnung: Eine exessive vegane Lebensweise ohne ärztliche Kontrolle
führt häufig zu Zahnfleischproblemen

Diabetis

Rauchen (Ist bekannt - man kann da aber auch ausgleichen)

Vitamin D Mangel (Lichtmangel)

Sonnenallergie, Lichtallergie der Haut

B12 Mangel

Fast Food

Industriezucker

Knirschen mit den Zähnen

Nahrungsunverträglichkeiten spez. Lactoseintoleranz

Schwangerschaft

Magensäure Blocker

Kontrarepztiva 

Allergien, Heuschnupfen

Diverse Infektionen, regelmäßig in kurzen Abständen z. B. Erkältungen, Grippe
Antibiotikaexzesse, durch wiederholte Einnahme
Energiemangel, Leistungsschwäche (Immer so müde)
Drogen und Aufputschmittel
Sodbrennen
Depressionen
Statine (Einnahme)
Schicksalsschläge (Tod eines Familienmitglieds)
Burn out - beruflich
Extremsport (zuviel Fitness)
Computerarbeit, Programmierer, excessive Bildschirmarbeit
Zahnfleischrückgang (freie Zahnhälse)
Zahnfleischbluten therapieresistent
Zahnfleischbrennen
Zungenbrennen
Parododontitis mit Zahnfleischbluten
Parodontitis ohne Zahnfleischbluten !!!!!!!!!!!!!!!!! Angeblich kein Behandlungsbedarf
Alter Zahnersatz z. B. Kronen 30 Jahre alt
Adrenalinunverträglichkeit (Patient verträgt Zahnarztspritzen nicht)
Kreislaufprobleme, Drehschwindel beim Aufstehen
fahler Teint bei hellhäutigen Patienten - grau
dunkler Teint (Pat. dunkler Hautfarbe - nicht Sonnenbräune)
roter Teint 
Augenzucken
trockene Augen
Mundtrockenheit, mangelnder Speichelfluss
Zahnfleischbrennen, Zungenbrennen unklarer Ursache
Näevi an der äußeren Haut (erworbene gutartige Muttermale)
Hautekzeme
Fußpilz, Nagelpilz u.a. Pilzerkrankungen, Candidainfektionen (Frauenleiden)
Bruxismus, Knirschen mit den Zähnen
Fersensporn
Gastritis
Sinusitis, chronische Kieferhöhlenentzündung
Balanitis, Prostatitis
Urethritis, Harnröhrenentzündung, Blasenentzündung
Darmstörungen
Stressintoleranz

Hitzeunverträglichkeit

Schlaflosigkeit

Arthritis, Arthrose

Haarausfall, dünnes Haar (bei Frauen)

Asthma

Eisenmangel

Berufliche Exposition von Schadstoffen: Lackierer, Maler

Viruserkrankungen z. B. Pfeiffersches Drüsenfieber

Potenzstörungen (z. B. Erektile Dysfunktion)

exessive Fastenkuren

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